Justizfachangestellte/r
Auf dieser Seite erhalten Sie Informationen über die Ausbildung zur/zum Justizifachangestellten.
Was machen Justizfachangestellte?
Was machen Justizfachangestellte?
Justizfachangestellte arbeiten bei Gerichten, Staatsanwaltschaften und Notariaten im Team mit Justizfachwirten und unterstützen dabei Richter, Staatsanwälte, Notare und Rechtspfleger. Sie sind für den reibungslosen Ablauf des Geschäftsbetriebs verantwortlich.
Justizfachangestellte bearbeiten beispielsweise den Posteingang und Postausgang und erstellen Schriftstücke aller Art (z. B. Ladungen an Parteien und Zeugen). Daneben gehört zu Ihren Aufgaben die Anlage und Verwaltung von Akten, die Überwachung von Fristen, die Berechnung und Einforderung von Gerichtskosten, die Aufnahme von Anträgen und Erklärungen, die Protokollführung in Gerichtsverhandlungen. Gleichzeitig sind sie wichtige Ansprechpartner für die ratsuchenden Bürgerinnen und Bürger und berücksichtigen deren besondere Situation und Interessen.
Wie läuft die Ausbildung ab?
Die Ausbildung dauert drei Jahre und beginnt jeweils am 1. September.
Während der Ausbildung wechseln sich Blockunterricht in der
Berufsschule Freiburg,
Berufsschule Heidelberg,
Berufsschule Karlsruhe oder
Berufsschule Konstanz und praktische Ausbildungszeiten ab. Die praktische Ausbildung erfolgt bei Gerichten, Staatsanwaltschaften und Notariaten.
In unseren
Ausbildungszentren (Graphik) Bruchsal, Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Mannheim, Offenburg, Pforzheim und Waldshut-Tiengen findet zusätzlich praxisbegleitender Unterricht statt. Hier werden die Auszubildenden von qualifizierten Ausbildungsleiter/innen betreut und unterrichtet.
Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung?
Die Ausbildungsvergütung beträgt monatlich:
- im ersten Ausbildungsjahr 733,70 Euro
- im zweiten Ausbildungsjahr 786,29 Euro
- im dritten Ausbildungsjahr 834,52 Euro
Zulassungsvoraussetzungen
Bewerben kann sich, wer:
- einen guten Hauptschulabschluss oder einen gleichwertigen Bildungsstand besitzt.
Schwerbehinderte werden bei entsprechender Eignung vorrangig in den Landesdienst eingestellt.
Wie bewerbe ich mich?
Einstellungen erfolgen jeweils zum 1. September durch die
Ausbildungszentren im Oberlandesgerichtsbezirk Karlsruhe.
Bewerbungen sind direkt an die Ausbildungszentren zu übersenden.
Der Bewerbung bitten wir beizufügen:
- die Schulzeugnisse der letzten zwei Schuljahre und ggfs. sämtliche Schulabschlusszeugnisse,
- Zeugnisse über etwaige Beschäftigungen seit der Schulentlassung,
- einen Lebenslauf,
- ein Lichtbild.
Bewerbungen bei mehreren Ausbildungszentren sind möglich.
